Union: Gemeinschaftsschule ist Experiment auf dem Rücken der Schüler
Schüler Union und CDU Jena, sowie Junge Union Thüringen sind sich einig: "Wir brauchen in Jena keine Gemeinschaftsschule alla Matschie". Alexander Lüneberg von
der Schüler Union Jena meint dazu: "Es kann nicht sein, dass alle paar Jahre ein neuer Schulnetzplan erstellt wird, aber es in vielen Schulen an banalen Dingen
wie Rollos fehlt. Die "neue" Gemeinschaftsschule ist in Jena 100 % überflüssig, da wir mit Schulen wie die Jenaplan-, Waldorf- oder auch der Lobdeburgschule reformpädagogischen Unterricht anbieten. Desweiteren besitzen wir auch eine Gesamtschule, die IGS "Grete Unrein", welche die gewollte lange Entscheidungsfreiheit beinhaltet."
Herr Prof. Dr. Dietmar Schuchardt, Kreisvorsitzender der CDU Jena sieht das ähnlich: "Erfreulicherweise haben wir in Jena schon heute ein sehr breit gefächertes
Schulangebot, welches federführend durch die Jenaer CDU und ihren Bürgermeister Frank Schenker mit gestaltet wurde. Einmalig sind die vielen Schulen mit reformpädagogischen
Ansätzen. Die SPD-Einheitsschule ist meines Erachtens nichts anderes als der Versuch, zu verhindern, dass begabte Schüler ihre Talente schon frühzeitig in einem Gymnasium
entwickeln können. Mit Einführung dieser Schule würden zwangläufig auch die Gymnasien geschwächt. Das kann nicht im Interesse unserer Kinder und unserer Zukunft sein.
Der Landesvorsitzende der Jungen Union, Stefan Gruhner, sieht in der Gemeinschaftsschule ein "Experiment mit ungewissem Ausgang auf dem Rücken der Schüler. Herrn Matschies
bildungspolitische Baustelle Einheitsschule lässt reichlich viel Baupfusch erwarten."
Gruhner sagt: "Die Junge Union bleibt bei ihrer prinzipiellen Ablehnung der Gemeinschaftsschule.
Es ist ein riesengroßer Fehler ein Bildungssystem zu verändern, dass auf dem Siegertreppchen im Vergleich aller Länder rangiert. Die Einführung der
SPD-Einheitsschule ist ein ideologisches Prestigeobjekt und hat nichts mit Bildungsqualität zu tun."
V.i.S.d.P.
Alexander Lüneberg
- 17.10.2010
